Camille Graf du Parc - Locmarià
Die Herren von Ruvina - später Rubein - waren Ministerialien der Grafen von Tirol. Auch der höfische Dichter und Minnesänger Rubin, Nachfolger von Walther v. d. Vogelweide, gehörte ihrem Geschlecht an.

1220 wird ihr Sitz in Obermais erstmals urkundlich erwähnt. 1388 stirbt das Geschlecht der Rubeiner aus. Ihnen folgen die Herren von Starkenberg und Rottenburg, 1471 jene von Maretsch.

1536 sitzen die Herren von Wanga auf Rubein. 1875 geht dieses an den Grafen Anton von Brandis über, 1880 an den Freiherrn Franz von Reyer, der mit den ersten Umbauten beginnt.

Die großen Umbauten im Westflügel gehen aber auf Gräfin Wolff-Metternich zurück, die ab 1883 Schloßherrin auf Rubein ist, zusammen mit Ihrem Mann, dem Grafen Camille du Parc-Locmarià. Seither wird Rubein als Familienbesitz gepflegt.

Der 21 m hohe Turm stammt aus dem 12 Jahrhundert, die Schlosskapelle wird 1455 erstmals geweiht.
 
 
Anna geb. Gräfin Bocholtz - Asseburg verehelicht Gräfin du Parc mit Sohn Robert
 
 
Rubein 1851; Bleistiftzeichnung von August von Kotzebue Rubein 1859; Bleistiftzeichnung von Welf von Isser Familienfoto
 

Schloß Rubein
Christomannosstraße 38
I - 39012 Meran/Obermais
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